Holzbau-Förderung

 

Das Holz Innovativ Programm (HIP) des Ministeriums für Ländlichen Raum Baden-Württemberg (MLR)

Ziel der Förderung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und so die innerhalb des Clusters bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. HIP soll dazu beitragen, im Sinne der Innovationsstrategie die Innovationskraft und Innovationstätigkeit der Unternehmen des Clusters Forst und Holz zu stärken und die Zusammenarbeit und Vernetzung der Unternehmen untereinander sowie mit Forschungseinrichtungen zu initiieren und zu verbessern. Ganz dem Ergebnis der Clusterstudie Forst und Holz BW entsprechend. Außerdem sollen die Erschließung neuer Anwendungsfelder für den nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz gefördert und deren Einführung beschleunigt werden.

Konkret bedeutet das für Sie, es ist möglich innovative und modellhafte Anwendungen im Holzbau gefördert zu bekommen. Der innovative Ansatz muss hierbei aber deutlich erkennbar sein. Das Fördervolumen pro Projekt reicht bis zu 500.000 €, für Maßnahmen mit herausragender Bedeutung sogar 1.000.000 €. Relevant hierfür sind die Ausgaben der Baukostengruppe 300. Die Einreichung des Projektes muss in der Plangungsphase 0-2 geschehen. Eingereicht wirde beim  Ministerium für ländlichen Raum in Stuttgart. 
Im Verlauf der Bewertung ist eine Projektvorstellung vor einem Gremium (ca.10 min. Präsentation - 10min. Fragen) angedacht. Das Projekt wird duch ein Fachgremium des Clusterbeirates bewertet. Die Ausschüttung der Förderung erfolgt nach Abschluss des Bauvorhabens.

Link zum Förderaufruf des MLR: http://www.efre-bw.de/foerderaufruf/aufruf-zum-foerderprogramm-holz-innovativ/

Link zur Förderdatenbank: http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=4aa561e46fff16fb87d819d09c769842;views;document&doc=10312


Das Förderprogramm "Klima- und ressourcenschonendes Bauen" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Um das Ziel des energie- und ressourceneffizienten Bauens für einen klimaneutralen und gesundheitsfreundlichen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen, sind vielfältige und vernetzte Strategien im Bauwesen erforderlich. Neben der modellhaften Erschließung des Potenzials energetisch optimierter Gebäudebestände und umweltverträglicher städtebaulicher Verdichtung sollen im Neubau als primärer Innovationstreiber zukunftsfähige Konzepte und technologische Ansätze entwickelt und erprobt werden. Da der verstärkte Einsatz von Holz als nachwachsender Rohstoff einen Hebel zur Verbesserung der Ressourceneffizienz darstellen kann, soll auch die Erschließung großer Gebäudevolumina für den Holzbau berücksichtigt werden.

Die Förderung fokussiert insbesondere eine ganzheitliche Optimierung innerhalb einer integralen Planungsphase und die zielgruppenspezifische Ergebnisverbreitung. Die vielfältigen Aspekte nachhaltigen Bauens sollen in Modellvorhaben bei hoher Gestaltqualität möglichst umfassend einbezogen, umgesetzt, evaluiert, dokumentiert und in innovativen Bildungsmaßnahmen kommuniziert werden.


Förderfähig sind:

  • die modellhafte Konzeptentwicklung, Umsetzung, Evaluation und Dokumentation energie- und ressourcenoptimierter, gesunder Alt- und Neubauten unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus;
  • die exemplarische Entwicklung und Umsetzung zum Beispiel von Konzepten zur Verbesserung der Innenraumluftqualität, zur passiven Klimatisierung, zu Plusenergie- und CO2-neutralen Gebäuden und Quartieren, zur Minimierung von grauer Energie, Imissionen und Emissionen, zur Suffizienz sowie deren Evaluation und Dokumentation;
  • die Weiterentwicklung, beispielhafte Umsetzung und Dokumentation des Holzbaus in größeren Gebäudevolumina;
  • die Optimierung von Konzepten, Systemen und Konstruktionen im Holzbau sowie die Erhöhung der Akzeptanz von Holzbauten;
  • die Weiterentwicklung von Planungsmethodik, Prozessqualität und Instrumenten als Optimierungsstrategie zur nachhaltigen und gesundheitsfreundlichen Planung, Bau und Betrieb von Quartieren und Gebäuden sowie deren zielgruppenspezifische Verbreitung;
  • innovative Methoden und Konzepte für Bildung, Kommunikation, Beteiligung und Qualifizierung insbesondere von öffentlichen und privaten Bauherren, Planungsbüros, Genehmigungsbehörden, bauschaffenden Berufen, Kindern und Jugendlichen sowie Nutzerinnen und Nutzern.


Link zur DBU: https://www.dbu.de/2651.html


Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Die Forschungsinitiative Zukunft Bau hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt zu stärken. Sie unterstützt den Erkenntniszuwachs und den Wissenstransfer im Bereich der technischen, baukulturellen und organisatorischen Innovationen. Damit fördert die Forschungsinitiative die nachhaltige Entwicklung des Gebäudesektors in Deutschland.

Gegenstand der Förderung sind Vorhaben mit den Forschungsschwerpunkten:

  • Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich
  • Modernisierung des Gebäudebestands
  • Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
  • Demographischer Wandel
  • Neue Materialien und Techniken
  • Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse
  • Kostenbewusstes Planen und Bauen/Innovationen für das Bauen und Wohnen/Wohnqualität 

Insgesamt unterteilt sich die Initiative in die Förderprogramme Antragsforschung, Auftragsforschung sowie Modellprojekte im Effizienzhaus Plus-Standard.

Link zum BMUB: http://www.bmub.bund.de/themen/bauen/bauwesen/forschungsinitiative-zukunft-bau/